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FAQ EU-Bürger

Wer von der EU in die Schweiz kommt hat einiges zu beachten. Anbei haben wir die wichtigsten Punkte auf einer Seite verfasst.

Gerne können Sie bei Fragen auch Rücksprache mit uns halten.

 

Ein Temporäreinsatz kann befristet oder unbefristet sein.

Vorteile

  • Eine grosse Flexibilität was die Arbeitsstellenauswahl und Arbeitsdauer betrifft, für den Arbeitnehmer
  • Es kann eine bestimmte Zeit überbrückt werden oder bis zu einem längeren Auslandaufenthalt hin gearbeitet werden
  • Möglichkeit zu einer Festanstellung

Nachteile
  • Geringe Stellensicherheit
  • Möglichkeit, dass die Einsätze nur saisonal sein können

 

Anstellungsart: Festanstellung

Eine Festanstellung ist immer unbefristet
Vorteile

  • Hohe Stellensicherheit nach der Probezeit

Nachteile
  • Strenges Auswahlverfahren seitens Arbeitgeber
  • Geringe Flexibilität beim Arbeitsstellenwechsel

 

Nach einem dreimonatigen temporären Arbeitseinsatz kann der Mitarbeitende kostenlos fest übernommen werden.

Vorteile

  • Kündigungsfrist von fünf Tagen

Nachteile
  • Wenig Sicherheit in den ersten drei Monaten

 

Sehen Sie sich unsere aktuellen Stellenangebote auf unserer Homepage an. Sie können uns Ihre Bewerbungsunterlagen mittels Kontaktformular (Register Kontakte) übermitteln. Nachdem wir die Unterlagen erhalten haben werden wir Ihr Dossier schnellst möglich bearbeiten und mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Die Dauer hängt ganz von der Momentanen Wirtschaftslage und Ihrem gewünschten Job ab. wir sind aber stets bemüht, Ihnen schnellstmöglich ein Jobangebot zu unterbreiten.

Definieren Sie anhand Ihrer Qualitäten und Fähigkeiten Ihre Vorstellungen. Gemeinnützige Dienstleistungen wie das RAV können Ihnen dabei helfen. Beratungsgespräche sind oft kostenlos.

Ein Bewerbungsdossier sollte aus folgenden Dokumenten bestehen

  • Begleitbrief
  • Lebenslauf mit Foto
  • Arbeitszeugniskopien
  • Berufs- oder Studienabschlüsse
  • Referenzen

Begleitbrief und Lebenslauf sollten einheitlich und lesbar gestaltet werden. Aussergewöhnliche Papierformate und Schriften sollten vermieden werden. Die Schriftart Arial wird Standartmässig verwendet. Formulieren Sie den Begleitbrief immer in kurzen Sätzen. Auf dem Lebenslauf werden alle beruflichen und gelernten Tätigkeiten aufgelistet. Legen Sie von jeder beruflichen Tätigkeit eine Kopie des Arbeitszeugnis bei. Es sollten keine Lücken entstehen, verlangen Sie deshalb bei einem Stellenwechsel immer ein Zeugnis oder mindestens eine Arbeitsbestätigung. Die angegebenen Referenzpersonen sollten informiert und bereit sein, über Sie, Ihren Charakter und Ihre Fähigkeiten Auskunft zu geben. Verpacken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in eine neuwertige Bewerbungsmappe.

Bereiten Sie sich gut auf das bevorstehende Vorstellungsgespräch vor, sammeln Sie Informationen zum Unternehmen. Erscheinen Sie pünktlich indem Sie ihre Anreise im voraus gut organisieren. Indem Sie fragen stellen, zeigen Sie Interesse am Unternehmen. Erkundigen Sie sich am Schluss über den weiteren Verlauf.

Achten Sie während des Gespräches stets auf Ihre Haltung und Bewegungen. Das Kreuzen von Armen und Beinen gilt zum Beispiel als Zeichen von Verschlossenheit oder Widerstreben! Geben Sie sich verbindlich und offen.

Der erste Eindruck wird schon nach wenigen Sekunden gefällt! Wählen Sie deshalb Ihre Kleidung sorgfältig aus. Knallige Farben oder gemusterte Kleidungsstücke sollten vermieden werden ebenso zu starkes Parfum und zu viel Make-up. Achten Sie auf saubere und einwandfreie Schuhe und eine gepflegte Frisur.

Planen Sie Ihren Umzug im Vorhinein. Eine Besonderheit bei einem grenzübergreifenden Umzug ist der Zoll. Beachten Sie, dass ein Sonntags- und Feiertagsfahrverbot besteht, sowie ein Nachtfahrverbot für Lastkraftwagen (LKW). Als LKW gilt in der Schweiz ein Kraftfahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.5 Tonnen.
Auf der folgenden Internetseiten können Sie sich u.a. über die Einfuhrbestimmungen, Zölle, Ausweisvorschriften informieren.

www.ezv.admin.ch

Falls sie noch keine geeignete Unterkunft gefunden haben, sind wir bemüht, Ihnen bei der Suche in einem Hotel oder Pension zu helfen. Die Mietkosten gehen vollumfänglich zu Ihren Lasten und lehnen bei Schäden, die an den Räumlichkeiten durch Sie entstehen, jegliche Verantwortung ab.

Die untenstehenden Internetseiten können Ihnen bei Ihrer Wohnungssuche in der Schweiz behilflich sein.

www.immobilienscout24.ch
www.homegate.ch
www.immosky.ch

Eine Mietkaution beträgt in der Regel zwischen einer und drei Monatsmieten. Es wird zudem einen Betreibungsregisterauszug (vgl. Schufa) und nach Möglichkeit einen gültigen Arbeitsvertrag benötigt. Beachten Sie, dass die Miete nicht mehr als 1/3 des monatlichen Gehaltes betragen soll!

Beachten Sie dass das Auto sowie der restliche Haushalt und das Umzugsgut bei Grenzübertritt zu deklarieren ist. Folgende Bedingungen sind bei der Einfuhr als Übersiedlungsgut zu erfüllen:

  • Derjenige, der das Kraftfahrzeug einführen will, muss mindesten sechs Monate der Halter gewesen sein.
  • Der Halter darf in den kommenden zwölf Monate das Auto nicht an Dritte verleihen oder verkaufen.

Für EU-Bürger und Schweizer gelten nach Übergangsfristen mit der Personenfreizügigkeit die gleichen Lebens-, Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen. Sie haben das Recht:

  • geografische und berufliche Mobilität (d.h. Wohnort und Arbeitsstätte können jederzeit gewechselt werden)
  • gleiche Arbeitsbedingungen
  • koordinierten Sozialversicherungsschutz
  • gleiche soziale Unterstützung
  • gleiche steuerliche Pflichten und Vergünstigungen
  • gegenseitige Diplomanerkennung im Hinblick auf die Zulassung zu einer reglementierten Erwerbstätigkeit

Vergessen Sie auf keinen fall, sich bei der Gemeindeverwaltung anzumelden. Eine Arbeitsaufnahme ohne gültige Arbeitsbewilligung oder Meldung an die staatlichen Behörden werden streng geahndet und bringen rechtliche Folgen mit sich.

Nachdem Sie in die Schweiz eingereist sind, müssen Sie sich innerhalb der ersten acht Tage bei Ihrer Wohngemeinde anmelden. Dies ist eine Voraussetzung dafür, dass eine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden darf.

Innerhalb von einem Jahr muss der ausländische Führerschein der Klasse B gegen den Schweizer Führerschein getauscht werden. Ein Sehtest ist dazu erforderlich. Falls Sie eine höhere Kategorie besitzen (C1, C, D1, oder BPT), müssen Sie bei einem Vertrauensarzt eine medizinische Untersuchung absolvieren.

Die Aufenthaltsbewilligungen für eine mehr als 90-tägige Erwerbstätigkeit

Ausländer/innen benötigen eine entsprechende Bewilligung. Seit dem Inkrafttreten des bilateralen Abkommens (bilaterales Abkommen zur Personenfreizügigkeit und revidierte EFTA-Konvention) gelten für Bürger/innen der EU/EFTA bezüglich Niederlassung und Aufenthalt andere Bestimmungen als für Personen aus Drittstaaten.

Je nach Altersstufe beträgt der Arbeitnehmeranteil der Sozialabgaben zwischen 13-24 Prozent vom Bruttogehalt. Dazu gehören:

  • Invalidität (IV)
  • Alter einschliesslich Leistungen für die Hinterbliebene (AHV)
  • Arbeitslosigkeit (ALV)
  • Unfall (NBU)
  • Pensionskasse (PK)

 

Säule 1: AHV/IV/EO

Alle Personen, die in der Schweiz ihren Wohnsitz haben oder dort eine Erwerbstätigkeit ausüben, sind in der AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) sowie in der IV (Invalidenversicherung) pflichtversichert und müssen Versicherungsbeiträge bezahlen.

Säule 2: BVG/KTG/UVG

Die berufliche Vorsorge versichert Arbeitnehmer, die das 17. Lebensjahr (für die Risiken Tod und Invalidität) bzw. das 24. Lebensjahr (Altersvorsorge) vollendet haben und ein gesetzlich definiertes Mindesteinkommen erzielen. Löhne, die unter dem Mindestjahreslohn liegen, müssen nicht versichert werden.

Säule 3a: Gebundene Vorsorge

Die angesparten Mittel aus dieser Versicherung dienen ausschliesslich und unwiderruflich der Vorsorge – daher: «gebundene» Vorsorge. Dieser Teil der privaten Vorsorge wird vom Staat gefördert und bringt die grössten steuerlichen Vorteile. Gleichzeitig unterliegt sie klaren gesetzlichen Bedingungen bezüglich Laufzeit, Einzahlungen und Begünstigung.

Im Gegensatz zur freien Vorsorge wird in der gebundenen Vorsorge bei der Auszahlung des Kapitals eine einmalige Steuer erhoben. Säule 3b: Freie Vorsorge

Diese Säule ist im Vergleich zur Säule 3a flexibler. Im weitesten Sinn umfasst sie neben Versicherungspolicen auch das restliche Privatvermögen, welches im Bedarfsfall liquidiert werden kann. Die Erträge sind bei der Auszahlung steuerfrei. Hier gibt es verschiedene Anlagemöglichkeiten.

Hinzu kommt ein individuell, je nach Alter, Wohnort und Versicherungsgesellschaft angesetzter monatlicher Fixbeitrag für die Krankenversicherung (Krankheit und Mutterschaft).
Dieser wird jedoch nicht – wie aus anderen europäischen Ländern gewohnt – teils vom Arbeitgeber übernommen, sondern muss nach Erhalt des Nettolohns in Eigenregie selbst beglichen werden.

Der Durchschnittsbeitrag für Erwachsene beträgt rund 165 Euro – circa 230 Franken –, der aber von der Jahresfranchise abhängig ist.

Der Abschluss einer Krankenversicherung ist nach spätestens 90 Tagen Pflicht!
Während dieser drei Monate können Sie nach Absprache mit der Krankenkasse diese behalten, sofern Sie über einen gültigen Auslandsschutz verfügen.

Wer in der Schweiz eine unselbständige Erwerbstätigkeit ausübt, ist gegen Arbeitslosigkeit versichert. Beitragspflichtig an die Arbeitslosenversicherung sind alle in der Schweiz erwerbstätigen Arbeitnehmer sowie Personen, die für schweizerische Firmen im Ausland tätig sind und von der Schweiz aus entlöhnt werden. Der Beitragssatz beträgt bis zu einem Bruttojahreseinkommen von 126‘000 Franken 1 bis maximal 2 Prozent.

n der Schweiz erwerbstätige Personen sind in der obligatorischen Unfallversicherung für Berufsunfälle sowie Berufskrankheiten und häufig auch für Nichtbetriebsunfälle versichert. Die Nichtberufsunfallversicherung gilt aber nur bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von acht Stunden.

Für einen Aufenthalt als Nichterwerbstätiger von weniger als drei Monaten ist keine Aufenthaltsbewilligung notwendig. Haben Sie vor, für länger als 90 Tage im Land zu bleiben, gilt für Sie ebenso die Meldepflicht auf der Gemeinde des Wohnortes.

Auf das Bruttogehalt wird nach einem progressiven Tarif die Quellensteuer erhoben. Der Quellensteuer unterliegen ausländische Arbeitnehmer ohne Niederlassungsbewilligung (C) und im Ausland wohnhafte Künstler, Sportler sowie Empfänger von Verwaltungsratsentschädigungen und Vorsorgeleistungen. Mit Erhalt der Niederlassungsbewilligung bzw. Einbürgerung muss man am Ende jedes Jahres die Steuer selbst erheben.

Unter www.steueramt.zh.ch/quellensteuer finden Sie zum Beispiel Ihre Steuersumme für den Kanton Zürich.

Der GAV (Gesamtarbeitsvertrag) regelt die Arbeitsbedingungen. Ansonsten wir frei mit dem Arbeitgeber verhandelt. Ein Arbeitsvertrag kann schriftlich oder mündliche abgeschlossen werden. Bestehen Sie aber wenn möglich, immer auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag. So können Sie spätere Missverständnisse meiden. Als Probezeit gilt gemäss OR Art 335b der erste Monat eines Arbeitsverhältnisses. Abrede, Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag können abweichende Vereinbarungen getroffen werden; die Probezeit darf jedoch auf höchstens drei Monate verlängert werden. Die Kündigungsfrist beträgt, falls im Vertrag nichts anderes vereinbart wurde, sieben Tage. Die maximale Arbeitszeit betragen in industrie Betrieben, für Büropersonal und Angestellte in Grossbetrieben des Einzelhandels 45 Stunden. Für alle anderen gilt eine reguläre Höchstarbeitszeit von 50 Stunden. Je nach Kanton gibt es bis zu 14 Feiertage. Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer jedes Dienstjahr wenigstens vier Wochen, dem Arbeitnehmer bis zum vollendeten 20. Altersjahr wenigstens fünf Wochen Ferien zu gewähren.

Erwerbstätige Frauen haben Anspruch auf 14 Wochen Mutterschaftsurlaub. Als Entschädigung für den Verdienstausfall erhalten sie 80 Prozent des durchschnittlichen früheren Erwerbseinkommens, höchstens CHF 196.00 pro Tag. Wer in den neun Monaten vor der Geburt des Kindes obligatorisch in der AHV versichert und mindestens fünf Monate lang erwerbstätig war, hat Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung. Versicherungs- und Beschäftigungszeiten in EU- oder EFTA-Staaten zählen ebenfalls.

Die Familienzulagen sind Kantonal geregelt. Anspruch auf Familienzulagen haben alle Arbeitnehmenden und, seit dem 1.1.2013, auch alle Selbstständigerwerbenden, sowie die Nichterwerbstätigen mit bescheidenen Einkommen. Für die Beschäftigten in der Landwirtschaft gilt eine Sonderregelung. Nach dem Bundesgesetz über die Familienzulagen (FamZG; in Kraft seit dem 1. Januar 2009) werden in allen Kantonen mindestens die folgenden Zulagen pro Kind und Monat ausgerichtet: eine Kinderzulage von 200 Franken für Kinder bis 16 Jahren eine Ausbildungszulage von 250 Franken für Kinder von 16 bis 25 Jahren.

  • Zweijährige Grundbildung, früher Anlehre wird mit einem eidgenössischen Berufsattest (EBA) abgeschlossen
  • Drei- oder vierjährige Grundbildung, wir mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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